Gulbinas Design

Büro für Produktentwicklung

Be choosy about choosing!

Die hier beschriebenen Prinzipien meiner “Einteilungsgesetzmäßigkeiten” sind für viele Bereiche nützlich (z. B. Onlineshops, Menüführungen, Referenzen (Portfolios), Inhaltsverzeichnise in Katalogen etc.). Sie haben sich in meiner Arbeit gut bewährt und starteten vor ein paar Jahren als eine Word-Datei, an der ich hiermit immer noch weiter arbeite. Ich mixe deutsche und englische Begriffe durcheinander. Das liegt daran, dass ich viele Texte sowohl in Deutsch, als auch Englisch schreibe und oft in einer wirren Mischung aus beiden. Design ist nun mal von Natur aus recht Englisch lastig, darum ist mein erster Rat an jeden der sich Ernsthaft mit Design und Produktgestaltung befassen möchte – lernt besser Englisch! Schaut Filme auf Englisch, die ihr bereits kennt, lest englische Texte. Deutsch ist eine winzige Insel in einem englisch sprachigen Meer an Wissen! Ich möchte, dass sowohl Anfänger als auch erfahrene Gestalter mit dem hier etwas anfangen können, darum seht es mir bitte nach, wenn ich versuche so einfach wie möglich zu schreiben. Das allerwichtigste eines guten Designs ist die “Anwenderbezogene-Gestaltung” (User focused Design oder UX). Darum muss das Oberste Prinzip bei jeder Einteilung für den Designer sein:

Dem Kunden/Nutzer die Entscheidung erleichtern.

Jedes Produkt und jeder Link – jeder Mausklick – jede Auswahlmöglichkeit, stellt eine Entscheidung dar.
Entscheidungen erzeugen Stress, darum muß eine große Produktvielfalt vorsortiert zur Auswahl angeboten werden. Das erreicht man durch folgende Punkte:

  1. Kategorien und eindeutiges Vokabular
    Kunden können besser mit Kategorien umgehen als mit direkten Auswahlmöglichkeiten. Kategorien helfen bei der Trennung. Wchtig bei der Einteilung von Produktkategorien: Mehr Kategorien = weniger „Auswahlstress” für den Kunden

Kategorienamen müssen dem Kunden, der die Wahl treffen muss etwas sagen,
NICHT dem Anbieter der Auswahl (Produzent/Verkäufer).

Negativ Beispiel:  Der Internetshop SCHUH24XY.com zeigt alle seine 200 Schuhe, die er in seinem Onlinestore anbietet auf einer Seite, in einer großen Liste ohne Kategorien und nach 10 stelligen, Artikelnummern sortiert, die zwar dem internen Verkauf etwas sagen aber nicht dem Kunden.

Create a short project vocabulary that is distinct and has unambiguous meaning.
Apply folksonomy and taxonomy in communications so that it is easy to index and refer it from archives.

  1. Komplexität handhaben

Neue Eigenschaften müssen Schrittweise eingeführt werden und immer von wenig zu viel – nie umgekehrt! Die Schritte sollten nicht zu viele sein. 200 Schuhe können so in 3 Schritten sortiert werden:

  1. Schritt                      2. Schritt                                     3. Schritt

2 Auswahlmöglichkeiten (Frauen, Männer) -> 5 Auswahlmöglichkeiten (Work, Fitness …) -> 20 Auswahlmöglichkeiten (die jeweiligen Schuhe)

Do not rush on releases or changes in a train mode. Rather bursts of releases as “Vorhersehbare Intervalle”, predictive intervals enables to understand changes better.

Seien Sie wählerisch bei Wahlmöglichkeiten! – Be choosy about choosing!

Commerce is about choice, price, convenience, reviews and ratings (online), but also about everything that consumers look for in any purchase:

status, the right product and a compelling experience.

  1. Konkretisieren und veranschaulichen

Kunden/Nutzer müssen die Konsequenz ihres Tuns/ ihrer Entscheidung/ der Änderung erkennen können.

“Wenn Sie Edelstahl statt XY wählen, passiert das und das… und so sieht das dann aus…”

–> Make The Impact Visible!

  1. Produktpalette/Auswahl reduzieren! Weniger ist mehr!

Entscheidungen/Produktvielfalt müssen reduziert werden. Kunden akzeptieren und schätzen die angebotenen Produkte/Lösungen besser, wenn sie nicht zu viel Auswahl haben (s. 3.). Viel gleichartige Auswahl erzeugt Stress. Optionen/Produkte können zusammengefasst werden zu Kategorien. Wenn zu viel Auswahl vorhanden ist wird das Treffen von Entscheidungen schwieriger.

„Verabschiede dich von den am schlechtesten zu verkaufenden Produkten!” – der Verkauf wird steigen und die Kosten werden gesenkt.
Die Produktpallette ist Simpel und Einfach zu halten.

ACHTUNG: Es gibt nicht die eine, beste Lösung für alle Probleme!

… aber eine gewisse Auswahl muss sein! (Nicht versuchen die Eier legende Wollmilchsau zu erschaffen, besser ein Produkt, das die eine Aufgabe sehr gut erfüllt!)
A reason may be why nice tools that accomplish one task very well and better than multi-approach tools could be why we stick offen to ohne particular APP and become loyal users for a long time.

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